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Vestenburger oder Irrgänger Stolln

 
Schlussstein Mundloch Vestenburger Stolln

Im Jahre 1661 ließ der kursächsische Oberförster und Leibjäger Georg Friedrich Rachals am Hang des Heidelsberges zur Erhaltung des guten Bieres einen großprofiligen Stollen anlegen. Beim Vortrieb erschlossen die Bergleute einen Erzgang mit reicher Zinnführung. Weithin erscholl nun das Auer Berggeschrei und kündete vom Heidelsberg als Zinnlagerstätte. Von nah und fern zogen Bergleute zu, eine Knappensiedlung entstand und in der Folgezeit wurde der Heidelsberg von reger Bergbautätigkeit geprägt. Diese dauerte bis um 1810 an, wobei die ersten Jahrzehnte die ertragreichste Zeit war.

Kaue und Mundloch Vestenburger Stolln

Der Vestenburger oder Irrgänger Stolln ist ein Denkmal jener bewegten Zeit. Er vermittelt uns heute einen interessanten Einblick in die Auer Bergbaugeschichte, sowie in die Geologie des Heidelsberges und dessen Zinnlagerstätten. Sein Name gründet sich mit großer Wahrscheinlichkeit auf den bekannten Choral von Martin Luther: Eine feste Burg ist unser Gott. Die Zweitbezeichnung Irrgänger Stolln resultiert sicherlich aus dem geologischen Erkenntnisstand der damaligen Zeit, wo bei der Deutung der Zwittergänge und der davon abgeleiteten Gangidentifikationen Irrungen nicht ausblieben.

Aufgrund seiner Standfestigkeit und Befahrbarkeit ist der Vestenburger oder Irrgänger Stolln als technische und historische Schauanlage gut geeignet.

 
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