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BRAND HEIDELSBERGSCHULE


Am 26.11.2019 hatte das mdr einen Beitrag zum Brand in der Auer Heidelsbergschule am23.08.2019 gedreht. Gesendet wurde der Beitrag zur Bitte um Mithilfe durch Hinweise zur Aufklärung der vermutlichen Brandstiftung im Magazin am Sonntag, dem 01.12.2019.
Um die Brandstiftung in der Auer Heidelsbergschule aufzuklären, hat die Polizei am29.11.2019 eine Belohnung von 3.000 Euro für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, ausgesetzt.

Die Schule wurde 1936 einst für die Hitlerjugend als HJ-Heim errichtet. Gegen Ende und unmittelbar nach dem II. Weltkrieg diente es als Notunterkunft für Vertriebene. Nach der Instandsetzung finden sich erste Hinweis auf die Nutzung als Jugendherberge und FDJ-Heim. 1946 konnten bis zu 120 Personen in dem Jugendheim zur Übernachtung untergebracht werden. In dieser Zeit war die Jugendherberge auf dem Heidelsberg von einer russischen Kompanie belegt, bei denen es sich um Soldaten einer Pioniereinheit handelte, die in einem Lehrgang zu Radiometristen ausgebildet wurden.
Nur wenige Wochen nach dem Abgang der Kollektoren begann an gleicher Stelle bis Ende Januar 1948 ein Lehrgang der Wismut für Bergvermessungstechniker. Die Stadt Aue verpachtete die Räumlichkeiten ab November 1947 erneut an die „russische Besatzungsmacht. Dieser Pachtvertrag wurde von der Wismut nach dem Lehrgangsende, aufgekündigt. Damit endete die Geschichte der „Bergschule Aue der russischen Dienststelle Feldpost-Nr. 27 304“. Die Immobilie wurde von der Wismut ab 1. 4. 1948 noch für einen begrenzten Zeitraum als Unterkunft für Bergarbeiter genutzt und ging dann an die Landesbehörde der Volkspolizei Sachsen über. Für die Kinder des Eicherts wurde das Gebäude im Jahr 1964 als POS Artur Becker, der späteren Heidelsbergschule, eröffnet.
Am 23.06.2017 läutete es zur letzten Schulstunde und die Schule zog in die Pestalozzischule um. Ein konkretes Nachnutzungskonzept gab es für die Schule nicht. Eine Bauvoranfrage zum Umbau der Heidelsbergschule zum Verwaltungs- und Apartment-Gebäude; Zusätzlicher Neubau als Seniorenwohnheim mit ca. 97 Betten“ wurde durch den Bauherren zurückgezogen. Es gibt jedoch, trotz des Brandes, weitere Interessenten für dieses bzw. ähnliche Vorhaben.
Durch den städtischen Betriebshof erfolgte die Gebäudesicherung nach dem Brand, Bauzäune wurden zur Absicherung aufgestellt und Sicherungsarbeiten durchgeführt. Außerdem werden ständige Sicherheitskontrollen durchgeführt.
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