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Erreichbarkeit der Stadtverwaltung Aue-Bad Schlema

Ab Montag, den 29.11.2021 bleiben die Rathäuser in Aue und Bad Schlema aufgrund der aktuellen Situation vorübergehend geschlossen.

Alle Ämter sind telefonisch und elektronisch zu den sonst üblichen Servicezeiten, unter den bekannten Kontaktdaten, erreichbar.

Präsenztermine werden nur für dringende und unaufschiebbare Angelegenheiten vergeben.
Der Zutritt ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung und unter Vorlage eines 3G Nachweises möglich.

Wir bitten um Ihr Verständnis und Ihre Mitwirkung bei der Unterstützung unserer Gesundheitssysteme.

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GEDENKTAG AM 27.01.2022

Einladung zur stillen Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus zum Gedenktag am 27.01.2022

Am Donnerstag, 27.01.2022 wird durch Oberbürgermeister Kohl am Ehrenmal an der Bockauer Straße ein Kranz zum Gedanken an die Opfer des Nationalsozialismus abgelegt.

Zeilen zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
von Sarah Becher.

Am 27. Januar eines jeden Jahres wird der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Er ist seit 1996 ein nationaler Gedenktag der Bundesrepublik Deutschlands. Der Deutsche Bundestag erinnert mit einer zentralen Gedenkstunde an Juden, Christen, Sinti und Roma, Homosexuelle, Menschen mit Behinderung, politisch Andersdenkende sowie Frauen und Männer des Widerstandes, Wissenschaftler, Journalisten, Künstler, Kriegsgefangene und Deserteure, Junge und Alte an der Front, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und die Millionen Menschen, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft verfolgt, gequält und getötet wurden.
Der 27. Januar 1945 war der Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch Truppen der sowjetischen Armee. Sie jährt sich in diesem Jahr zum 77. Mal.

Sinnbildlich für das unfassbare Leid unzähliger Menschen, die während der Zeit des Nationalsozialismus lebten, soll ein kurzer Auszug aus dem Lebensweg der Familie Teubner aus Aue stehen. Am 10. November 1938, dem Zeitpunkt der Reichspogromnacht waren der Maler Kurt Teubner und seine jüdische Frau Susanne nicht zu Hause. Von Bürgern angesprochen erfuhren sie auf ihrem Heimweg von den Vorkommnissen und beim Überqueren des Auer Altmarkts, wurden sie zu Augenzeugen der Zerstörung des Kaufhauses Schocken. Großen Schmerz erfuhr Susanne Teubner 1942 durch die Festnahme ihrer Eltern, die über mehrere Stationen in das Lager in Gurs an der spanisch-französischen Grenze interniert wurden. Suse Teubner erinnerte sich 1991: „Als meine Eltern in das Lager in Gurs kamen, wurden sie innerhalb des Lagers getrennt. In den Fenstern war kein Glas, sondern die Löcher waren mit Brettern vernagelt. Alle schliefen auf dem Boden, Ruhr und andere Seuchen rafften die Menschen nur so weg. Bis zu 17 Leichen wurden täglich verscharrt. Zu diesen „Leichenbegräbnissen“ gingen meine Eltern stets mit, weil sie sich bei dieser Gelegenheit
wenigstens sehen konnten.“
Susannes Mutter wurde von dort nach Auschwitz deportiert und ermordet.

Die nachfolgenden Generationen dürfen das Schicksal und das Leid der Opfer der nationalsozialistischen Herrschaft niemals vergessen. Mit diesen Zeilen soll an sie erinnert werden. Wir alle tragen die Verantwortung dafür, dass sich die Ereignisse in Zukunft nicht wiederholen. Auch in Zeiten aufkommender Spannungen, der Entfremdung und zunehmender Verrohung der Gesellschaft dürfen wir nicht aufhören für ein friedliches und tolerantes Miteinander einzustehen.
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