Die Freibadesaison beginnt mit den Sommerferien am 20.06.2024

 

 

In diesem Jahr wird es nach der Restaurierung des Freibades Auerhammer („Lang-Bad“), das in diesem Jahr im August bereits 89 Jahre alt wird, endlich wieder eine  Freibadsaison geben.

Bei schönem Wetter ist dann das Freibad bis Mitte September, immer abhängig vom entsprechend schönem Wetter, täglich von  10:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet sein.

Zur Wiedereröffnung nach der Sanierung soll es ein großes Freibadfest geben.

 

Da im Sommer 2022 festgestellt wurde, dass das Becken undicht war, musste die Badesaison in dem Jahr etwas früher, als ursprünglich geplant, beendet werden und fiel im folgenden Jahr komplett aus. Nach dem Ablassen des Wassers wurde damit begonnen, den lockeren und gerissenen Putz von den Seitenwänden zu schlagen. Für den Wiederaufbau des Putzes und der Abdichtung wurden Angebote von Fachfirmen eingeholt.

 

 

 

Das Freibad Auerhammer bietet den Badegästen ein Schwimmerbecken von 95m Länge und 22m Breite. Das Badewasser wird aus reinem Quellwasser gewonnen. Ein stetiger Zufluss ist Garant für eine gute Wasserqualität. Treffpunkt aller sportbegeisterten Badegäste ist der wettkampfgerechte Beachvolleyballplatz. Die kleinen Besucher haben die Möglichkeit auf dem Abenteuerspielplatz ihrer Spielleidenschaft nachzugehen. Die weiträumige Liegewiese bietet Platz für jede Menge Besucher.

 

Aus der Geschichte des Freibades:

Das Freibad Auerhammer heißt im Volksmund auch „Lang-Bad“, weil es 1935 als „Werksbad“ der Auer Firma F.A. Lange Metallwerke A.G. in nur dreieinhalb Monaten und ca. 15.000 Arbeitsstunden durch Betriebsangehörigen unter sachverständiger Bauleitung, im Rahmen einer feierlichen Eröffnung eingeweiht werden konnte. Am 2. Mai 1935 wurde in der Auer Firma F.A. Lange Metallwerke AG der Plan zum Bau eines Werksbades vorgetragen. Jeder Mitarbeiter der Firma , vom Betriebsführer bis zum Lehrling sollte 40 Pflichtstunden beim Bau des Bades leisten. Sachverständige Arbeiter sollten die Bauleitung übernehmen. Der Zschorlaubach sorgte für einwandfreies Wasser in genügender Menge. Die Umkleidekabinen boten Raum für 500 Badegäste und waren so angelegt, dass sie mit geringen Hilfsmitteln auch als Bühne genutzt werden konnten. Ein Jahr später sollten neben einer Rutsche auch ein 5 m hoher Sprungturm errichtet werden. Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen und somit begannen am 10. Mai 1935 die Arbeiten zum Bau des Bades. In nur dreimonatiger Bauzeit entstand  die Badeanlage zwischen Zschorlauer Straße und Zschorlaubach. Das in Granitstein gefasste Becken, mit einer Länge von 95 m und einer Breite von 22 m hatte ein Fassungsvolumen von 4000 Kubikmetern Wasser. Am 24. August 1935 wurde nach ca. 15000 Arbeitsstunden das Bad im Rahmen einer feierlichen Eröffnung eingeweiht. Es wurde ein Volksfest für die Belegschaft und deren Angehörige mit Kinderspielen und Sport, Tanz im Freien, italienischer Nacht und  Feuerwerk veranstaltet.

Nach Schließung und Zerstörung des Stadtbades an der Hakenkrümme, wurde das "Lang-Bad" zum Stadtbad von Aue. Mittelpunkt der Badanlage zwischen Zschorlauer Straße und Zschorlaubach ist ein in Granitstein gefasstes Becken, mit einer Länge von 95m und einer Breite von 22m und einem Fassungsvolumen von 4000 Kubikmetern Wasser. Nach 1945 wurde das das Freibad in Auerhammer aufgrund der Stilllegung des städtischen Freibades an der an der Hakenkrümme zum städtischen Bad. Der stetige Zufluss von kristallklarem, reinem Quellwasser ist auch heute noch ein Garant für einwandfreie Wasserqualität.

Ein besonderer Hingucker ist die Figurenplastik „Mutter mit Kind“, die von dem Auer Künstler Emil Teubner für das Freibad an der Hakenkrümme geschaffen wurde und die mit der Schließung dieses Bades durch die Wismut in das Freibad Auerhammer umgesetzt wurde.