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Erreichbarkeit der Stadtverwaltung Aue-Bad Schlema

Die Verwaltungsgebäude Rathaus, Goethestraße 5, 08280 Aue und Rathaus, J.-Curie-Straße 13, 08301 Bad Schlema sind mit den regulären Öffnungszeiten geöffnet.

Alle Bereiche sind uneingeschränkt per Telefon oder E-Mail unter den bekannten Kontaktdaten erreichbar.

Zu Ihrem und unserem Schutz sowie der Einhaltung der Hygieneauflagen, ist derzeit eine Terminvereinbarung erforderlich. Bitte setzen Sie sich im Vorfeld mit uns in Verbindung und vereinbaren Sie einen Termin, um „unnötige“ Wege bzw. Wartezeiten und damit verbundener Ansammlungen von Personen zu vermeiden.

Trotz der Öffnung und Lockerungen sind weiterhin die Regelungen der Sächsischen CORONA-Schutzverordnung sowie der Allgemeinverfügung Hygieneauflagen zu beachten. Es müssen die erforderlichen Hygienestandards eingehalten werden. Bitte achten Sie beim Aufenthalt in öffentlichen Gebäuden auf die geltenden Abstandsregelungen (mindestens 1,50 m).

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird, zum Schutz aller, empfohlen.

Wir danken für Ihr Verständnis.

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DREHARBEITEN FÜR DEN ERZGEBIRGSKRIMI IN AUE-BAD SCHLEMA

Dreharbeiten für den Erzgebirgskrimi in Aue-Bad Schlema

Der Alberodaer „Edelhof“ wurde vom Drehteam, das im Auftrag des ZDF den neuen Erzgebirgkrimi in der Region dreht in „Edelhöfe“ umbenannt. Außerdem wurde in Vorbereitung der Dreharbeiten am 22.07.2020 unter anderem der Biergarten umgestaltet und Werbung für ein Bier aufgehängt, welches es gar nicht gibt. Am 23. Und 24.07.2020 wurde in Alberoda gedreht, in Aue ist das Drehteam dann nochmal im August. Da sind Aufnahmen im Auer Amtsgericht geplant. Wann der neue Erzgebirgskrimi zu sehen ist, steht allerdings noch nicht fest. Voraussichtlich wird das jedoch erst im nächsten Jahr sein.

Historie: Der Edelhof in Alberoda:

Der sogenannte Edelhof in Alberoda war , direkt an der alten Straße von Zwickau über Hartenstein nach Lößnitz und Böhmen gelegen, ursprünglich eine wohl 1200 entstandene Bauernburg.
Der Letzte unter den vielen „ Herren“ des Edelhofes, war vor reichlich 100 Jahren ein Herr von Planitz, der Schwiegersohn des Vorbesitzers. Zum Gut gehörten 69 Acker bestellbares Land, ungefähr 20 Acker Wiesen und 80 Acker Waldboden. Auch zwei rentable Schieferbrüchegehörten dazu. Der Edelhof selbst war eine Wasserburg.
Es gehörten 12 Teiche zur Besitzung.

Im ersten Stock des Edelhofes war eine kleine Stube als erste Schulstube eingerichtet gewesen. Später wurde die Schule aus dem Herrenhaus verlegt. Gegenüber der Schulstube lag das „Rote Zimmer“. Im Volksmund wird behauptet, es sei eine private Folterkammer zur wirksamen Ausübung der eigenen Gerichtsbarkeit gewesen. Gleich hinter dem Hauseingang war im Fußboden des Flurs eine Falltür eingelassen.
Von außen gesehen, linker Hand der Tür, befand sich in der dicken Mauer noch eine Schießscharte mit Richtung auf die Zugbrücke. Rechter Hand aber ist heute eine Stube, die früher als Braterei gedient hat, wo noch der „Ochs am Spieß“ gebraten wurde. Die Stube war fensterlos, wurde nach oben schmaler und endete in einer Esse- also eigentlich ein großer Kamin.

Am 04. Oktober 1859 vernichtete ein Großfeuer sämtliche Stallungen und Scheunen. Auch das Herrenhaus wurde durch Funkenflug in Mitleidenschaft gezogen und bei der Ausbesserung verschwand das einst hohe Spitzdach.
Später wurde der „große Kamin“ als Stube mit 2 Fenstern ausgebaut. Der obere Essenteil wurde abgetragen und im ersten Stockwerk wurden dafür Wohnungen eingerichtet. Eine Stube zeigt noch im Fußboden die Reste der Essenmauern. Die Wendeltreppe von unten nach oben ist ein Kunstwerk besonderer Art. Dicke Eichenbohlen, jede Stufe aus dem Ganzen- liegen übereinander. An einer Seite sind sie durchbohrt, fast ganz übereinandergelegt und werden nur von der Spindel gehalten, die in den Bohrungen Stufe mit Stufe verbindet. Nach außen zu gehen die Stufen fächerförmig auseinander, mit nur noch wenig Auflage der oberen auf dem Rand der unteren. So hat sie schon mehr als drei Jahrhunderte überdauert und trotzdem ist sie noch nicht altersschwach.

Später wurde im Edelhof eine Strumpfwirkerei errichtete. Ein großes Wasserrad trieb die Strickmaschinen an. Eine feste, pappelgesäumte Zufahrtsstraße wurde angelegt. Im Inneren des Edelhofes wurde vieles baulich verändert und modernisiert.
1946 wurde das neurenovierte Gebäude sowie das dazugehörige neugebaute „ Teichverwalterhaus“ am Fuße des Zinnelsberges Eigentum der Stadt Aue, die es den Auer Krankenanstalten übergab. Bis 1959 trug es den Namen „Tbc- Kurheim-Edelhof“. Das Kurhaus musste einen neuen Werden weichen. Der Edelhof wurde 1960 LPG- Stützpunkt. Im Zuge des Nationalen Aufbauwerkes und gestützt durch die IG- Wismut wurde das unvollendet gebliebene Stallgebäude ausgebaut und aufgestockt. Die unteren Räume sollten der Schweinemast dienen. Der hallenartige helle Oberbau mit seinen großen Fenstern diente einer Intensiv-Hühnerhaltung. Das alte Herrenhaus jedoch gab den zur Verwaltung und Arbeit eingesetzten Familien, Wohnung und der LPG Verwaltungsräume.



Noch heute ist die Inselanlage des Edelhofes erkennbar, obwohl seit etwa 1800 die Zugbrücke beseitigt, seit 1930 der Wassergraben nur noch teilweise vorhanden und seit 1940 auch die spätere Brücke verschwunden ist. Seine starken Grundmauern sind wahrscheinlich im Jahre 1543 von den damaligen Besitzer Bernhard v. Milkau errichtet worden. Im Erdgeschoss befanden sich schöne Gewölbe mit verzierten Schlusssteinen und auch das Renaissanceportal wurde erhalten. Es zeigt Reste der Seitensitze und im Schlussstein die Initialen FWM, bezugnehmend auf Friedrich Wilhelm von Milkau.
Seit 1988 ist der Edelhof wieder in privaten Besitz als sehr empfehlenswerte Ausflugsgaststätte mit Pension.
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